Schulranzen
Bild und die TÜV Rheinland Group haben für die ABC-Schützen 15 Schulranzen zwischen 50 und 160 Euro auf unterschiedliche Faktorengetestet. Das Ergebnis war erschreckend: Viele Ranzen konnten den Sicherheitsanforderungen nicht gerecht werden.
Sie haben versucht 3 wichtige Fragen zu beantworten:
1. Hat der Schulranzen an Vorder- und Seitenteilen genügend lichtreflektierendes Material?
Das ist sehr wichtig, damit die Autofahrer ein Kind bei Tag und Nacht sieht.
2. Ist der Ranzen regensicher?
Immerhin sollen die Schulsachen nicht nass werden.
3. Wurde der Ranzen ergonomisch gebaut?
Der Ranzen muss bequem zu tragen sein und die Haut bei Kontakt nicht abreiben.
Folgende Faktoren werden den Eltern ans Herz gelegt:
1. Der Schulranzen muss der DIN 58124 entsprechen. Hier wird die Tag- und Nachtsichtbarkeit garantiert.
2. Der Ranzen darf leer nicht mehr als 1,3 kg wiegen und gefüllt bis zu 10% des Körpergewichtes des ABC-Schützen.
3. Damit die Haut an den Schultern beim Laufen nicht gerieben wird, muss der Ranzen aufjedenfall gepolstert sein. Diese sollten 4-6 cm breit sein.
4. Die Tragegurte müssen dick sein, damit die Last besser auf den Schultern verteilt werden kann.
Bitte achten Sie auf diese Tipps und versuchen Sie diese umzusetzen. Sie werden sehen, dass es sich nach der Zeit lohnen wird.
Bevor Sie einen Ranzen kaufen, sollte Ihr Kind es anprobieren. Werfen Sie die Quittungen nicht weg. Achten Sie auch drauf, dass auf die Ranzen Garantie ist.
Achten Sie aufjedenfall drauf, dass der ausgewählte Ranzen die DIN-Norm 58124 erfüllt. Die Ranzen müssen mindestens 20% Leuchtfarben vorn und an den Seiten haben. Des Weiteren sind nur die Signalfarben Orange-Rot und Geld erlaubt. Ein Richtungswert der Polizei: 10% der Ranzenfläche muss reflektieren.